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Bienenprojekt

Unzumutbare Arbeitsbedingungen

 

Im Sommer bis zu 16 Arbeitsstunden am Tag
7 Tage Woche, kein Urlaub

Wir wissen jetzt woher das Sprichwort „Fleißig wie eine Biene“ kommt.
Mit Beginn des  Schuljahres 2017/2018  versucht sich die KoA-Klasse als Imker. Nach umfangreicher Vorbereitung kamen im September unsere Bienen. Die KoA-Klasse der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule in Sohren-Büchenbeuren übergab uns einen Ableger ihres Bienenvolkes. Wir stehen jetzt vor der großen Herausforderung,  für die Bienen zu sorgen und sie so über den Winter zu bringen.

(Bild 1 - Die Sohrener KoA-Klasse bringt die Bienen, Bild 2 - Unsere Königin)

 

Die Bienen sind noch da

Mit dem Stethoskop können wir die Bienen hören, die sich in der Mitte der Bienenkiste zu einer Wintertraube zusammengezogen haben. Durch das Zittern mit ihren Flügeln erzeugen die Bienen Wärme. In der Mitte der Wintertraube erreichen sie bis zu 35°.

(Bild 3 - Bienkiste im Winter)

 

Endlich Frühjahr

Unsere Bienen werden ausgewintert. Die Waben in der Bienenkiste werden so umgesetzt, dass die Bienen optimale Brutbedingungen haben. Je mehr Bienen, desto größer die gesammelte Honigmenge!!

(Bild 4 & 5 - Pflege)

 

Unsere erste Honigernte

Endich ist es soweit. Wir ernten das erste Mal Honig. Die Honigwaben werden aus dem aufgesetzten Honigraum genommen, von Bienen befreit und dann geschleudert. Danach bekommen die Bienen ihre leeren Waben zurück und beginnen sie wieder mit Honig zu füllen.

(Bild 6 - Ernte, Bild 7 - Honigschleuder)

 

Erfolgreiches erstes Jahr als Imker

Das kann sich doch sehen lassen. 140 Gläser Honig im ersten Jahr. Im Herbst 2016 bekam die KoA-Klasse der RS+ Birkenfeld ihr erstes Bienenvolk von der RS+ Sohren. Nachdem es erfolgreich den Winter und auch das kalte Frühjahr überstanden, hat konnte im April und im August Honig geerntet werden.

(Bild 8 - 140 Gläser Honig)

 

Kampf den Milben

Wir haben uns um 2 Völker vergrößert. Und schon wieder geht es an die Vorbereitung für den Winter. Eine Gefahr für unsere Bienen ist die Varroa-Milbe. Sie wurde in den 70er-Jahren nach Europa eingeschleppt und bedroht seit dem die einheimischen Bienenvölker. Um Sie zu bekämpfen setzen wir Ameisensäure ein. Sie wird in einem Verdampfer auf das Bienennest gestellt und tötet die Milben. Schwierig ist die Dosierung. Zu wenig Säure und die Milben überleben. Zu viel Säure und die Bienen sterben.

(Bild 9 - Milben, Bild 10 - Säure gegen die Milben)

 

Zucker für Honig

Da wir den Bienen ihren mühsam gesammelten Honig gestohlen haben, müssen wir ihnen Ersatz anbieten. Zucker. Viel Zucker. Er wird in Wasser aufgelöst und dann den Bienen in den Fütterer gegeben. 40 Kg für unsere 3 Völker. Da sind wir gespannt, wie viel Honig wir nächstes Jahr ernten.

(Bild 11 - Zucker)

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