Internationale Begegnungen - Trinationaler Workshop in Auschwitz

Internationale Begegnungen - Trinationaler Workshop in Auschwitz

Internationale Begegnungen - Trinationaler Workshop in Auschwitz


In dem englischsprachigen Workshop – teils mit Übersetzungen in die Muttersprachen - stand die Auseinandersetzung mit dem Holocaust im Zentrum.

In den verschiedenen Modulen erweiterten die Jugendlichen ihr Wissen und ihre Hintergrundkenntnisse für die verschiedenen Besichtigungen.

Dabei wurde den Teilnehmern deutlich wie schnell aus einer sprachlichen Diskriminierung und Ausgrenzung letztlich Gewalt resultieren kann.

Im Workshop ging es aber nicht nur um die Geschichte vor Ort, sondern auch darum, Schicksale von Menschen aus den Heimatregionen nachzuverfolgen. So konnten die Namen von Juden aus ihren Heimatorten von den Schülern in der Gedenkstätte im Buch der Opfer ausfindig gemacht werden: Menschen, die in Auschwitz ermordet wurden.

Neben dem jüdischen Museum und der Synagoge in Oswiecim standen Besichtigungen und Führungen im Konzentrationslager Auschwitz I sowie im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau auf dem Programm. Nationalsozialisten ermordeten hier über eine Million Juden. Neben jüdischen Opfern, wurde auch das Schicksal der Roma in einer Diskussionsrunde mit dem Museumsdirektor Wladyslaw Kwiatkowski thematisiert.

Zum Abschluss der Fahrt stand der Besuch des ehemaligen jüdischen Viertel Kazimierz und der Altstadt von Krakau mit der Wawelsburg und der Kathedrale an. Bereits auf der Hinfahrt zu dem Treffen in Oswiecim hatten die Jugendlichen bereits die schlesische Metropole Wroclaw/Breslau historisch erkundet.

Zehn Birkenfelder Schüler sowie ihre Lehrer Eckhard Eimers und Holger Müller konnten eine sehr positive Bilanz ziehen.

Der Schüler Kevin Alsbrook stellte fest:„Der Workshop und das Arbeiten in internationalen Teams hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viel über Geschichte gelernt und denke, dass mir dieses Seminar auch persönlich viel gebracht hat“.

Neben vielen Eindrücken und dem historischen Input konnten Englischkenntnisse vertieft und neue Freundschaften geschlossen werden.

Ohne die großzügige Unterstützung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk, der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim und der Kreissparkasse Birkenfeld wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

Voriger Beitrag Zurück zur Übersicht Nächster Beitrag